Über uns

Herzlichen Dank für Ihr Interesse an unserem Projekt. Da es unseren Verein erst seit Dezember 2015 gibt und wir unsere ganze Energie und Zeit in die praktische Arbeit vor Ort investierten, blieben die informellen Angelegenheiten (zugegebenermaßen) etwas auf der Strecke. Das betrifft sowohl unsere Webseite, die wir schnell brauchten und deswegen eiligst (und billig) gestaltet werden musste, als auch die Facebook-Seite – auf der allerdings alle unsere Aktivitäten dokumentiert sind. Bitte haben Sie etwas Geduld mit uns, denn da wir alle nebenberuflich für den Verein tätig sind, gehen diese Arbeiten nur schrittweise voran; aber wir kümmern uns darum, dass die Webseite besser wird oder z.B. die Facebook-Seite – auf der viele unserer Aktivitäten dokumentiert sind – auch öffentlich eingesehen werden kann.

Natürlich haben wir größtes Verständnis dafür, dass man einem Verein wie dem unseren mir einer gewissen Skepsis begegnet; zu viel hat man schon von unseriösen Abzockern gehört. Deshalb legen wir sehr viel Wert darauf, für Transparenz unserer Vereinsaktivitäten zu sorgen. Im Wesentlichen möchten wir an dieser Stelle vier Gesichtspunkte beleuchten:

1. Rechtliche Aspekte
2. Strukturelle Gesichtspunkte
3. Politische Positionen
4. Praktische Arbeit

Rechtliche Aspekte. Unsere Organisation ist nicht nur einfach ein eingetragener Verein, sondern sie ist vom Finanzamt Wetzlar als gemeinnützig anerkannt. In enger Abstimmung mit dem zuständigen Sachbearbeiter dort, wurde unsere Satzung entworfen und von der Gründungsversammlung verbindlich beschlossen. Diesen Status werden wir keinesfalls durch unsachgemäßes Verhalten gefährden! Da wir vom Finanzamt geprüft werden, halten wir alle Originalbelege und Protokolle vor und sorgen für rechtlich einwandfreie Verwendung von Vereinsmitteln. Das ist auch deswegen erforderlich, weil der Verein berechtigt ist, steuerlich absetzbare Spendenquittungen auszustellen.

Strukturelle Gesichtspunkte. Unsere Mitgliederversammlung hat mit der Satzung beschlossen, dass alle FunktionsträgerInnen völlig ehrenamtlich arbeiten und auch sonst keinerlei Zuwendungen oder Kostenersatz erhalten. Außerdem sind sämtliche Aktivitäten nur aufgrund eines Vorstandsbeschlusses möglich und für diese Beschlüsse besteht dann natürlich Rechenschaftspflicht bei der nächsten Mitgliederversammlung. Im Übrigen beinhaltet die o.g. Finanzamtsprüfung natürlich auch die Einhaltung der Satzung; insbesondere was die Geschäftsführung betrifft und die Verwendung der Spenden betrifft.

Politische Positionen. Wir achten sehr streng darauf, dass es keinerlei Vermischungen von Vereinsaktivitäten und Privatangelegenheiten gibt! Das wäre mittel- und langfristig politisch sehr schädlich, da dadurch das Vertrauen in die Organisation zerstört würde. Hauptsächlich aus diesen Gründen kam es überhaupt zur Vereinsgründung, da so die Errichtung eines eigenen Vereinskontos bei der Sparkasse Wetzlar möglich war und mit einem solchen Konto gewährleistet ist, dass es keine „Vermischung“ von Privat- und Vereinsgeldern kommen kann. Wir möchten andere Personen nicht beschuldigen, aber halten es für hochgradig unseriös, dass Spendenaktionen über Privatkonten abgewickelt werden.

Bei uns werden sämtliche Spenden (ohne Verwaltungsaufwand zu berechnen und abzuziehen!), entsprechend ihrer ausgewiesenen Zweckbestimmung, den entsprechenden Adressaten ausgeliefert bzw. persönlich übergeben. Dazu fährt die Vorsitzende (unter Verwendung ihres Urlaubs, weil der Verein auch keine Ausfallkosten für Verdienst zahlt) meist dreimal pro Jahr vor Ort (Valcea/Rumänien), um sich persönlich davon zu überzeugen, dass alle Spenden dort ankommen und zweckbestimmt verwendet werden. Insofern können wir sagen, dass wir mit unserem guten Namen für die korrekte Verwendung der Mittel einstehen.

Praktische Arbeit. Sie besteht im Wesentlichen aus drei Hauptfeldern: 1. humanitäre Hilfe, 2. tierschützerische Aktivitäten und 3. politische Aktivitäten. Ausgehend von dem Gedanken, dass man erst die gesellschaftlich/politische Einstellung der Menschen gegenüber den Tieren verbessern muss, damit dann im zweiten Schritt erwartet werden kann, dass es zu einem Tierschutz kommt, welcher diese Bezeichnung auch verdient, wendeten wir uns an hilfsbedürftige Jugendlich (die Erwachsenen von morgen). Diese fanden wir in einem Waisenhaus in Valcea/Rumänien, das von einem modernen, aufgeschlossenen und kooperativen Mann geleitet wird.

Probate Mittel sind die wiederkehrenden Spendenaktionen „Oster/Weihnachten im Schuhkarton“, mit denen wir versuchen, das Leben von derzeit 48 mittellosen Jugendlichen etwas angenehmer und lebenswerter zu gestalten. Diese jungen Leute werden in der sie umgebenden Gesellschaft ebenso schlecht behandelt werden, wie z.B. die Straßenhunde (was sich krass anhören mag – aber leider genau so ist…). Man erinnere sich an die Situation von Heimkindern hierzulande vor 60 Jahren – so ist die aktuelle Situation in Rumänien.

Die Einrichtungen sind total unterfinanziert und da ihnen kein Geld zur Verfügung steht, waren letztes Weihnachten viele der Heimkinder (Jugendliche zwischen 14 bis 21 Jahren) noch nie im Kino. Mit der Einrichtung eines Video-Raumes (mittels Notebook und Beamer), kommt auch unterhaltungsmäßig etwas Abwechslung (einmal pro Woche) in ihr Leben. Neben der Verbesserung der Lebensqualität der jungen Leute, arbeiten wir aber auch nachhaltig an der Verbesserung ihrer Zukunftschancen; z.B. ist es uns gelungen ein Sprachlabor einzurichten, in dem an acht – von uns finanzierten – Notebooks Fremdsprache (englisch) unterrichtet wird.

Mit einem seriöse arbeitenden Partner-Verein aus Valcea/Rumänien:

„Asociatia de protectie acainilor comunitari AZOR Rm Valcea“

Fisicalidentification code 14035572

Vorsitzende:
Maria-Christina Rizea
240003 Ramnicu Valcea
Strada Copacelu 9
Romania

arbeiten wir im Tierschutz zusammen. Vornehmlich geht es auch hier um die Linderung der ärgsten Not, z.B. durch Futterspenden, Tiermedikamenten oder Vermittlung von Hunden nach Deutschland. Aber ebenso versuchen wir auch hier Nachhaltigkeit zu erreichen; z.B. durch Finanzierung von Kastrations-/Sterilisationsprogrammen oder durch Verbesserung der Unterbringung in der städtischen Einrichtung. Natürlich achten wir auch hier auf die Kosten; z.B. in Zusammenarbeit mit der Fa. „Tierschutz-Shop“ in Krefeld – dort kann man Futterrationen ordern und wenn eine nennenswerte Menge zusammen gekommen ist, transportiert diese Fa. diese Futterspenden selbst vor Ort.

Politisch arbeiten wir vor Ort mit der Stadtverwaltung und den gewählten Vertretern zusammen. Ziel ist es, den städtischen Shelter so zu organisieren, dass es „westlichen“ Standards entspricht. Mittelfristig sollen die humanitären und tierschützerischen Aspekte zusammen gebracht werden; z.B. mit einem Ausbildungs-Angebot für „unsere“ Jugendlichen (Tierpflege, Medizinisch/Technisch Arzthelfer, Logistiker oder Bürokräfte – also alles was zur Organisation eines Tierheims nötig ist). Ebenso versuchen wir durch Vernetzung lokaler Zulieferer mit dem Tierheim, auch bei diesen Firmen Praktikumsplätze zu organisieren, wodurch sich die Berufsaussichten „unserer“ Jugendlichen außerordentlich verbessern.

Wilfried John – Stellvertr. Vorsitzender
Protokollant, Sekretariat, Amtskontakte.