Sprachlabor

Wir werden oft gefragt, ob es denn hilfreich sei, den „Leuten laufend  Sachen zu spenden“ und manche begründen auch ihre Frage mit dem Sprichwort: Wenn einer Hundert gib ihm keine Fische, sondern zeige ihm wie man fischt.
Übersetzt bedeutet das wohl, dass „die“ gefälligst anständig lernen sollen, damit es ihnen besser geht. Ich antworte meist damit, dass wohl eher andersherum eine sinnvolle Sache daraus wird: Erst sollte es einem besser gehen, damit man anständig lernen kann.
Wie meistens ist ein Entweder/Oder nicht lebenspraktisch. Wie wäre es mit einem Sowohl/Alsauch? Wir versuchen kurzfristig die Not der Jugendlichen zu lindern, damit sie mittelfristig genug Energie zum lernen haben und es ihnen langfristig besser geht.
In ihrem eigenen Land haben sie so gut wie keine Chance eine ehrliche Arbeit zu finden, von der man auskömmlich gut leben kann. Mit Rumänisch können sie sich aber fast nirgendwo verständlich machen… Um international tätig werden zu können, wäre Englisch eine gute Wahl.
In Zusammenarbeit mit all unseren Unterstützern (nochmals herzlichen Dank dafür) und dem Tierschutz Shop (ebenfalls ein super Dankeschön), schafften wir 8 Notebooks, einen Drucker und Headsets an und installierten in den Räumlichkeiten des Waisenhauses ein Sprachlabor. Kompetente Dozenten sind in Rumänien billig (250 €/Mon. Mindestlohn). Und schon ging es los:
 
Die Hardware steht                                   Der erste Kurs
 
Die Dozenten                                             Aller Anfang ist schwer…